It’s Bikini Season! (Somewhere....)

Bademode ist ja eigentlich nichts anderes als Plastik. Meist hält es auch nur eine Saison, vor allem wenn es mit viel Salzwasser in Berührung kommt.

Daher ist es naheliegend, recyceltes Plastik zu verwenden und so bereits vorhandene Ressourcen zu verarbeiten. Das tun bereits sehr viele Labels und einige davon zeige ich Euch hier!

Endlich Sommer! Lange hat's gedauert, aber jetzt ist er da! Hier stelle ich euch  die schönsten und nachhaltigsten Bikinis der Saison vor. 

Viele Labels machen bereits aus Econyl®, das ist ein Garn hergestellt aus post-consumer-Abfällen wie Fischernetzen oder Teppichen und pre-consumer Abfällen wie zB Produktionsabfällen bei der Herstellung von  Nylon, sehr coole Bikinis und Badeanzüge. 

My marini

Dieses Label wurde von einer aus Hamburg stammenden Surferin gegründet. Sie wollte auf Grund ihrer sportlichen Betätigung vor allem funktionelle Bademode designen, die auch noch nachhaltig produziert wird. Vom Design bis zur Produktion bleibt alles in Europa, um den CO2 Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Die Bikinis und Badeanzüge sind etwas dicker, daher gehen sie nicht so leicht kaputt. Sie rutschen nicht und sie sind wendbar, dh Du hast gleich zwei coole Wege, den Bikini oder Badeanzug zu tragen.  Und die Farben sehen toll aus!

 

 

 

 

Maarï

Dieses Label hab ich Euch schon in meinem Blogbeitrag über London vorgestellt. Die Italienerin Maria macht aus Fischernetzen besonders sexy Teile in weiß und schwarz. Die knappen Bikinis machen auch keine Streifen, weil die Bändchen sehr dünn gehalten sind. Sehr praktisch. Wenn Du nicht so kleine Höschen magst, gibt es die Bikinihosen auch mit breitem Bund! 

 

 

Margaret and Hermione

Das ist ein nachhaltiges Bademodelabel aus Wien. Produziert wird ebenfalls vom Fischernetz bis zur Badehose alles in Wien, Kroatien und Deutschland. Bikinis und Badeanzüge sind eher klassisch geschnitten. Der Stoff ist doppellagig verarbeitet und hält dadurch länger. 

Stella McCartney

Ihr Name steht wie kein anderer für Nachhaltigkeit. Diese Saison finde ich den Bikini mit Schlangenprint einen besonderen Eyecatcher.

Filippa K.

Das schwedische Label macht seit über 25 Jahren Mode mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Die Bademode wird aus recyceltem Polyamid von Econyl ® hergestellt, das ebenfalls wiederverwertet werden kann. Die Farben sind eher gedeckt gehalten in coolen, zeitlosen Designs. Es ist für jeden Figurtyp etwas dabei und die Preise sind überschaubar! Bei Filippa K. wird Transparenz groß geschrieben. Produziert wird in Europa und du kannst jedes Kleidungsstück bis zu seiner Entstehung zurückverfolgen. Love it!

Dedicated

Dieses Label habe ich bei meinem Kopenhagen Trip zum Copenhagen Fashion Summit kennengelernt. Seit 10 Jahren machen die Schweden nachhaltige T-Shirts und Bademode für Männer, Damen und Kinder mit witzigen Designs wie mein pinker Bananenbikini. Er hat einen tollen Schnitt, sowohl Höschen als auch Oberteil! Er polstert aus, wo er soll und passt sich gut an. Dieser hier ist aus recycelten PET-Flaschen hergestellt.

Und wenn sich einmal kein Badewetter einstellen sollte, dann tragen wir die Bikinis und Badeanzüge einfach zu langen Röcken oder Shorts! 

Damit wir auch die Lebensdauer der Bademode verlängern, solltest Du sie nach dem Baden (vor allem im Salzwasser) ausspülen und in der Waschmaschine bei max 30 Grad waschen. Und natürlich in einem Guppy Bag, um die Umwelt und das Material vor absplitterndem Mikroplastik zu schützen.

Let the sun shine!

xxx Alexandra

 

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Bikini: dedicated

 

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